ABS – Acrylnitnil-Butadien-Styrol

ABS – Acrylnitril-Butadien-Styrol

Dichte: 1,04 g/cm³

Bruchdehnung: 22 %

Zugfestigkeit: 36 N/mm² = 36 MPa

 

Übliche Werkstücke aus ABS sind Teile die höheren Belastungen und auch höherenTemperaturen ausgesetzt werden. Zum Vergleich. Nehmen wir zwei identische Rechtecke 20×5 L=100.  Einer ist aus ABS gedruckt, der andere aus PLA und werfen beide in kochendes Wasser. Warten ca. eine Stunde bis das Wasser abkühlt, entnehmen beide Teile und legen sei auf einen ebenen Untergrund. So werden wir schnell feststellen , dass das PLA sich verzieht und nicht mehr Eben aufliegt im vergleich zum ABS.

Mit ca. 22% Bruchdehnung kann ABS höheren Zug- Druck- oder Torsionsbelastung (Verdrehung) ausgesetzt werden. Im Vergleich zu PLA um fast das vierfache.

Dennoch sollte das ABS dem PLA nicht grundsätzlich vorgezogen werden.

Denn ein ABS Druck nimmt für gewöhnlich mehr Zeit in Anspruch als ein PLA Druck. Durch das nicht seltene „warping“ während des Drucks ist die Ausschussquote i.d.R höher als bei PLA. Warping ist der Effekt, wenn sich das Material während des Drucks, durch die benötigt hohe Drucktemperatur und eine offtmals zu niedriege Umgebungstemperatur, anfängt zu verformen.

ABS empfehlen wir i.d.R bei Teilen mit mittlerer bis hoher Belastung.

Aber wir besprechen mit Ihnen jederzeit gerne den  richtigen Werkstoff.

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